Grünwaldt, Jochen

Kein-ne

Ich versäume keine
Vernissage, selbst wenn ich dort alleine
bin;
Auch zu jeder Premiere geh ich hin.
Außerdem geh ich sehr oft ins Kino
und ich lese von den Dino-
sauriern des Buchmarkts alles , was sie schreiben,
kaufe alle angesagten Disko-Scheiben
und ich geh in jeder Stadt
ins Museum, so sie eines hat
und ich kann ...
Doch bringt all das mich voran?

Foto: Hanna Grünwaldt

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Vita
Hans Joachim ("Jochen") Grünwaldt

Jahrgang 1938
aufgewachsen in Wismar und Greifswald
1958 bis 1964 Studium in Kiel und München
seit 1964 in Bremen
bis zur Pensionierung 2003 Lehrer für Deutsch, Geschichte und Philosophie
11 Jahre Schulleiter
in den 70er Jahren Mitglied des "Bremer Kollektivs"
Veröffentlichung zahlreicher unterrichtstheoretischer Arbeiten
in den 80er Jahren Mitglied des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt"
in dieser Zeit u.a. Sprechchöre verfasst und aufgeführt
seit der Pensionierung freiwillige Tätigkeiten (vor allem als Sprecher einer Gruppe, die für Grundschüler zusätzliches Lesetraining durch Freiwillige organisiert).
langjähriges Mitglied des VS

Kontakt: 0421 / 70 70 40


 
Veröffentlichungen (Auswahl)
Die klugen Weserstädter
Donat Verlag, Bremen, 2009

96 S.

ISBN: 978-3-938275-71-9

12,00 €

Kurzbeschreibung:
Ist das Lob für die Bürger von Weserstadt wirklich ernst gemeint und weshalb schreibt der Präsident der Bremischen Bürgerschaft dazu ein Geleitwort? Was hat es mit der etwas seltsamen Sprache auf sich? Warum sagen die Kapitel-Überschriften nicht, um was es tatsächlich geht? Wie ist es zu verstehen, dass die einzelnen Abschnitte auf sehr skurrile Weise geordnet sind? Haben wir es gar mit einer Schildbürgerei zu tun?

Der politisch-kritische Deutschunterricht des Bremer Kollektivs
Hrsg.: Bodo Lecke

Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main, 2009

390 S.

ISBN 978-3-631-57633-5

49,80 €

Kurzbeschreibung:
Das Buch ist ein Sammelband mit Veröffentlichungen des "Bremer Kollektivs", in dem ich mit Aufsätzen über
 Literaturdidaktik
 ein neues Lesbuch-Konzept
 unterrichtliche Analyse von Fernsehserien
 Kommunikationsübungen
sowie einem Steckbrief übers "Bremer Kollektiv" vertreten bin.

Ich doch nicht
Gedichte, 2005

Donat-Verlag, Bremen

57 S.

ISBN 978-3934836990

8, 50 €

Kurzbeschreibung
"Jochen Grünwaldts Gedichte entsprechen nicht den üblichen Vorstellungen. Der Autor schlüpft in die Haut anderer und bringt zur Sprache, was sonst ungesagt bleibt: zynische, irrwitzige, verbotene oder ganz einfach komische Gedanken und Wünsche. Dabei bedient er sich unterschiedlicher Sprachformen (wie Umgangssprache oder Bildungsjargon), erschließt neue Reimmöglichkeiten und erzeugt damit neuartige Sprachklänge. Eine ungewohnte, aber originelle Spezialität des Autors sind Reime, die sich auf die Stammsilbe des Wortes beziehen. All das macht die Gedichte nicht nur aus inhaltlichen Gründen lesenswert. Ihre Lektüre ist auch ein sprachliches Vergnügen."

Stinknase, Elefant und das Katzencafé
Geschichten für Stadtbummelanten, 1991

Donat-Verlag, Bremen

120 S.

ISBN 978-3924444525

Kurzbeschreibung
"Das Buch erzählt von einem seltsamen Fremden, dessen Nase den Bürgern zu schaffen macht, weil sie so penetrant riecht. Es berichtet von einem Elefanten, der seinen künstlerischen Neigungen nachgehen will und darüber zum Tyrannen einer ganzen Stadt wird. Ein Kolonialdenkmal, ein Café und eine Straße mit Schweinen dienen als Vorwand, skurrilen Begebnissen nachzugehen, die nicht ohne aktuellen Bezug sind. Die Hintergründe von Entscheidungen des Senats werden beleuchtet und darüber informiert, warum das Weser-Stadion zeitweise in "Alfons-Arena" umbenannt wurde, aus welchem Grund das Katzencafé im Schnoor heute nicht mehr von Katzen bewirtschaftet wird und wie ein Elefant dazu kommt, im Philharmonischen Orchester mitzuspielen.

Die "Geschichten für Stadtbummelanten" erzählen von Bremer Denkmälern und Örtlichkeiten, zu denen man, wenn man Zeit hat, einmal wieder einen Bummel machen kann - und sei es auch nur in der Phantasie. Zugleich wird dem Rest der Republik eine ideale Gelegenheit geboten, etwas von der feinen Bremer Art zu schnuppern. Ein Buch, an dem Kinder ebenso Gefallen finden wie Erwachsene."

Mündliche Kommunikationsübungen
Methodik für den Deutschunterricht, 1984

Diesterweg, Frankfurt

ISBN 978-3425016351

Vergriffen´

Kurzbeschreibung
"Diese umfassende Methodik zum Lernbereich "Mündliche Kommunikation" basiert auf einem Konzept für den Deutschunterricht, das Kommunikations-Training mit dem Ziel der Erweiterung kommunikativer Kompetenz als die wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ansieht. Somit ist nicht nur das Verstehen, sondern auch das Sich-Verständlich-Machen-Können als ein Hauptanliegen des Sprachunterrichts zu sehen.

Über das Konstruieren grammatisch richtiger Sätze und das Einüben bestimmter Sprachgebrauchsformen hinaus muß der Schüler vor allem konkrete Sprachgebrauchs-
situationen und die sie bestimmenden Faktoren detailliert kennenlernen, um seine kommunikativen Fähigkeiten sach-, situations- und partneradäquat entwickeln können.

Hierfür bietet dieser vorliegende Band eine Vielzahl methodischer Vorschläge und Beispiele, so dass dieses Buch als praktische Hilfe für die Unterrichtsvorbereitung sicherlich sehr willkommen ist."

Anno dunnemals
68 in Bremen, 1998

WMIT-Druck-u. Verlags-GmbH, Bremen


ISBN-13: 978-3929542103

Vergriffen

(Mitherausgeber)




Politischer Deutschunterricht?
Beiträge zu einer didaktischen Kontroverse, 1978

Metzler-Verlag, Stuttgart

ISBN-13: 978-3476300669

Vergriffen

(Mitherausgeber)


Bremer Kollektiv
Grundriß einer Didaktik und Methodik d. Deutschunterrichts i.d. Sekundarstufe I u.II, 1974

Metzler, Stuttgart

ISBN 3-476-30025-0

Vergriffen

(Mitherausgeber)


Einzelveröffentlichungen poetischer Texte

Gemeinsamkeiten (in: skript 4/85)

Ein Intellektueller (in: Kürbiskern 4/87)

Könnt man nicht erst mal die Alten entlassen? ( 11/87 im Jahresbericht 84/85 des SPD-UB Ost)

Uns reichts (u.a.) (in: Das andere Heft 7 (3/88))

Aids (als Werkkreis-Postkarte (9/88))

Friedenskundgebung (in: Künstleraktion Abrüstungsblock (12/89))

Sind Sie nicht Deutsche? (in: Skript 2/90)

Arbeit nach Feierabend (in: Werkstatt Köln (Hg.), Der Mai hat 365 Tage, 4/90)

Als sie ohne ihre Kinder ... (in: Barnick u.a. (Hg.), Grenzgedanken, Köln 1991)

Als er Gelegenheit hatte ... (ebenda)

Gemeinsamkeiten (ebenda)

Müll (in einer Ausstellung der Gruppe ZET in Hannover (9/94))

Selbst schuld (in: Reufels/Schneider (Hg.), Neue Kollektion 3: Die Wegguckgesellschaft, 4/94)

Ein Gewerkschaftsfreund (in: Poster-Wandbuch (9/94))

Bremer Regierungslied (in: Voigt (Hg.), Bremer Blüten, 9/97)

Eine tolle Theateraufführung (in: Koch (Hg.), Bremer Anthologie 2003, (03)

Es wird Frühling, (in: Klingler u.a. (Hg.), Die literarische Venus, Dorsten 2003)

Es wird Frühling (in: Koch (Hg.), Bremer Texte 1, 2004)

Eigentlich (in: Koch (Hg.), Bremer Texte 2, 2005)

Begegnung (ebenda)

Warum der Roland noch nicht verkauft wurde (in: Koch (Hg.), Bremer Texte 3, 2006)

Einzelveröffentlichungen pädagogischer Texte

Sind Klassiker etwa nicht antiquiert? in: Diskussion Deutsch, Heft 1 (1970)
Nachgedruckt in: J.Vogt, Literaturdidaktik, Düsseldorf 1972

Didaktik des Deutschunterrichts in der Wandlung, in: H.Ide (Hg.) Bestandsaufnahme Deutschunterricht, Stuttgart 1970;
nachgedruckt in: G.Wilkending (Hg.), Literaturunterricht, München 1972

Die Entwicklung von Sprachsensibilität als Ziel eines emanzipatorischen Deutschunterrichts in der Sekundarstufe I; in Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Sprache und Politik, Bonn 1971
Nachgedruckt in: Diskussion Deutsch, Heft 7 (1972)

Wozu Linguistik in der Schule? In: Diskussion Deutsch, Heft 8 (1972)

Analysen von Fernsehserien im Deutschunterricht; in: H.Ide (Hg.), projekt deutschunterricht 5, Stuttgart, 1973

Ovelse i brug af sproget som ovelse i socialt samkvem (Übung des Sprachgebrauchs als sozialer Interaktion) in: Omkring skriftlig fremstilling, Kopenhagen 1974

Das Lesebuch muß heute eine Leselehre für kritisches Lesen sein; in: Diskussion Deutsch, Heft 16 (1974)
Nachgedruckt in: H.Geiger (Hg.), Lesebuchdiskussion 1970 - 1975, München 1977

Kommunikative Übungen (Sprachgebrauch); in: Bremer Kollektiv (Hg.), Grundriß einer Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts in der Sekundarstufe I und II, Stuttgart 1974


Der Schein trügt (Stellungnahme zum KMK-Normenbuch; in: b:e 9 (1975) (zusammen mit H.Hoffacker)
überarbeitet nachgedruckt in: H.Kraus/ J.Vogt (Hg.), Normierter Deutschunterricht? München 1977


Hochsprache oder Umgangssprache? Eine Unterrichtseinheit über die Sprachnormproblematik und ihre gesellschaftlichen Hintergründe
In: Praxis Deutsch 12 (1975)

Kommunikationsübungen im Deutschunterricht. Versuch einer Konkretisierung und Systematisierung neuerer didaktischer Ansätze; in: Diegritz, Fuchshuber u.a., Perspektiven der Deutschdidaktik, Kronberg 1975

Interessengemäßes Informieren über die Verweigerung einer Klassenarbeit; in: projekt deutschunterricht 10, Stuttgart 1976

Literaturunterricht in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation; in: A.C.Baumgärtner/M.Dahrendorf (Hg.), Zurück zum Literaturunterricht? Braunschweig 1977

Kritisches Lesen von Reisebeschreibungen. Ein Unterrichtsmodell; in: Grünwaldt/Hoffacker, Politischer Deutschunterricht? Beiträge zu einer Didaktischen Kontroverse, Stuttgart 1978

sprachpolitik - interessenbestimmte wortneubildung und wortsinnumwandlung;
in Praxis Deutsch 38 (1979)

Subjektives Gerede statt soziologischer Analyse und Training des polischen Handelns? Zu Garbrecht/Hübner, Anmerkungen zu einem `Besinnungsaufsatz` zum Thema `Deutschunterricht` in: Diskussion Deutsch 52 (1980)

(zusammen mit R.Wenzel) Anmerkungen zu Peter Möllers "Verriß der Didaktik des Bremer Kollektivs; in: Diskussion Deutsch 58 (1981)

Die Besprechung als Modell solidarischer Kommunikation; in: Diskussion Deutsch 82 (1985)

Zur Didaktik und Methodik mündlicher Kommunikationsübungen; in: Der Deutschunterricht, Heft 1 (1998)


Literaturhaus Bremen