Olga Grjasnowa: Die juristische Unschärfe einer Ehe – Gespräch mit Sigrid Löffler [6:33]

In „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ erzählt Olga Grjasnowa eine so radikale wie unmögliche Dreiecksgeschichte zwischen Berlin und Baku. Esther Willbrandt hat sich mit der Literaturkritikerin Sigrid Löffler über das Buch unterhalten. „Man braucht nicht auf die Midlife-Crisis zu warten, man kann sein Leben auch schon mit Mitte Zwanzig wunderbar gegen die Wand fahren“. Sätze wie dieser prägen den neuen Roman von Literaturwunderkind Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Aserbeidschan und heute in Berlin lebend.

Leyla wollte immer nur eins: Tanzen. Doch nach einem Unfall muss sie das Bolschoi-Theater in Moskau verlassen. Altay ist Psychiater. Nachdem sich seine große Liebe umgebracht hat, lässt er keinen Mann mehr an sich heran. Altay und Leyla führen eine Scheinehe, um ihre Familien ruhig zu stellen. Als die beiden mit Mitte zwanzig in Berlin von vorne anfangen, tritt Jonoun in ihr Leben. Olga Grjasnowa erzählt von zwei Frauen und einem Mann, die von der Liebe träumen, aber auch nicht wissen, wie man mit der Liebe lebt. Eine rasante Dreiecksgeschichte und ein ungeheuer direkt erzählter Roman über Glück und Unglück in einer Zeit, da alles möglich scheint.

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21. September 2014 | Nordwestradio

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