Mathias Énard – Ein Buchpiloten-Spezial [24:50]

Mathias Énard ist Träger des Preises für europäische Verständigung der Leipziger Buchmesse 2017. Er erhielt ihn für seinen Roman „Kompass“. Thema des Buches ist die enge Verbindung zwischen Orient und Okzident. Ein Versuch der Verständigung in einer Zeit, in der die Konflikte der Kulturen das Gemeinsame so deutlich überlagern. Die politische Verfasstheit Europas. Die traditionellen Verbindungen zum Orient. Die Träume und Traumata einer gemeinsamen Geschichte. Und das Auseinanderfallen in der Gegenwart. Das alles beschäftigt Énard in seinen Büchern ebenso wie in seinem Privatleben.  Wer ist der Mann, der mit einem Buch über die engen Verbindungen zwischen Orient und Okzident so viel Aufmerksamkeit erregt hat? Der für seinen Roman „Kompass“ erst die höchste Auszeichnung in Frankreich erhielt, den Prix Goncourt, und dann in Leipzig den Preis für Europäische Verständigung. Auf jeden Fall einer, der zuhause ist in der Welt. Énard kennt den Orient wie kaum ein anderer. Er hat in Syrien gelebt, im Libanon und eine Weile sogar im Iran. Heute wohnt er in Barcelona. In jenem schillernden Kosmos, in dem sich Faszination und Ablehnung zwischen Orient und Okzident auf Schritt und Tritt begegnen. Silke Behl mit einem Spezial über Mathias Énard.

>> mehr hören

26. März 2017 – Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.