Literarische Wochen Bremerhaven

Literarische Woche Bremerhaven 2017

Die Literarischen Wochen – ein literarischer Höhepunkt für Bremerhaven und umzu.

Neben den Lesungen aktueller und preisgekrönter Romane, präsentieren Autor/innen je nach Themenschwerpunkt auch die Gattungen Lyrik, Biografie oder Kinder- und Jugendliteratur. Dabei bieteten die Literarischen Wochen hervorragenden Debütschriftsteller/innen genauso die Gelegenheit, sich einem breiteren Publikum vorzustellen, wie deutschsprachige Autor/innen aus dem Ausland.


Zu Gast sind unter anderem:

Lange-Mueller_1_horizontal_800Katja Lange-Müller wurde 1951 in Berlin-Lichtenberg geboren. Sie studierte Literatur in Leipzig. Nach einem Studienaufenthalt in der Mongolei arbeitete sie als Lektorin in der DDR. 1984 reiste sie aus der DDR nach West-Berlin aus. Lange-Müller ist seit 2000 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) und seit 2002 Mitglied der Akademie der Künste (Berlin). Sie erhielt u. a. 2007 den Deutschen Buchpreis für den Roman „Böse Schafe“ und 2013 den Kleist-Preis für ihr gesamtes Werk. Sie lebt in Berlin und der Schweiz. (Foto: Heike Steinweg)

AF_Melle_Thomas_2016_001Thomas Melle, 1975 geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist Autor vielgespielter Theaterstücke und übersetzte u. a. William T. Vollmanns Roman «Huren für Gloria». Sein Debütroman «Sickster» (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. 2014 folgte der Roman «3000 Euro», der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. 2015 erhielt Thomas Melle, der in Berlin lebt, den Kunstpreis Berlin. (Foto: Dagmar Morath)

(c) privat Nis-Momme Stockmann wurde 1981 auf Föhr geboren, studierte Sprache und Kultur Tibets in Hamburg, Medienwissenschaften im dänischen Odense. An die Universität der Künste Berlin studierte er später Szenisches Schreiben. Sein Stück «Der Mann, der die Welt aß» wurde beim Heidelberger Stückemarkt 2009 mit dem Hauptund Publikumspreis ausgezeichnet. Mit «Kein Schiff wird kommen» war er 2010 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Das «Blaue Blaue Meer» erhielt eine Einladung zu den Autorentheatertagen 2010 am Deutschen Theater in Berlin, und in der Kritikerumfrage von Theater Heute war Stockmann «Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010» . 2011 gewann er den Friedrich-Hebbel-Preis. Mit «Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in Mir» wurde er 2013 erneut für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. 2014 gewann er den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, soeben den Hermann-Sudermann-Preis. (Foto: privat)

Rammstedt(c)Saage_hf_1024Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren, er lebt in Berlin. 2003 erschien sein Debüt „Erledigungen vor der Feier“. Neben vielen anderen Auszeichnungen (u.a. dem Förderpreis für grotesken literarischen Humor der Stadt Kassel) wurde Tilman Rammstedt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. (Foto: Carolin Saage)


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