Wir trauern um Klaus Plückebaum

Klaus_PlueckebaumKlaus Plückebaum, der seit 1984 zusammen mit seiner Frau Angelika die Buchhandlung Franz Leuwer am Wall leitete, ist am 24. Juli nach einem Herzinfarkt gestorben. Das Literaturhaus Bremen trauert um einen Pfeiler des literarischen Lebens in Bremen, einen – wie Petra Heitkötter es formulierte – „Kämpfer für Buch, Kultur und Kunst“. Die Plückebaums sind seit unserer Gründung aktive Mitglieder des Virtuellen Literaturhauses. Wir denken zum Beispiel mit Dank und einem Lächeln zurück an die Mitgliederversammlung im März 2014: Da aufgrund eines Feueralarms in der Zentralbibliothek der Versammlungsort nach zehn Minuten geräumt werden musste, konnte – dank der beherzten Einladung von Angelika und Klaus Plückebaum – die Mitgliederversammlung in der Buchhandlung Leuwer fortgesetzt werden. Wir alle sind in Gedanken bei Frau Plückebaum.

Foto: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum

In der Kreiszeitung vom 28.07.2015 erschien ein Nachruf auf Klaus Plückebaum: http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/ein-kaempfer-buch-kultur-kunst-5295723.html

3 thoughts on “Wir trauern um Klaus Plückebaum

  1. Erwin Miedtke

    Der plötzliche Tod von Klaus Plückebaum ist auch ein harter Schlag für die Bremer Literatur- und Kunstszene. Mit seinen hohen Qualitätsansprüchen an Literatur und Kunst und seinem unermüdlichen Engagement für die Bremer Literaturszene wird Klaus Plückebaum allen Akteur/innen unvergessen beiben. Zusammen mit seiner Frau Angelika haben beide die Traditionsbuchhandlung Leuwer über Jahrzehnte zu einem unverwechselbaren Kulturort in der Stadt entwickelt und zudem mit den stets inhaltlich orientierten und breit zusammengestellten Büchertischen bei unzähligen Veranstaltungen einen ganz eigenen Akzent gesetzt.
    Der Buchhändler Klaus Plückebaum wird mit seiner kenntnisreichen, eher leisen, aber stets inhaltlich engagierten Art in Bremen fehlen!

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  2. Ekkehard Lentz

    Die Nachricht vom Tode Klaus Plückebaums hat uns vom Bremer Friedensforum sehr betroffen gemacht. Das Bremer Friedensforum hat ihn sehr geschätzt. Der mit seiner Frau geführte Buchladen ist stets ein sehr offener Raum für kulturelle Veranstaltungen gewesen und wird es sicher bleiben. Und die Friedenskultur gehörte für beide selbstverständlich dazu, sodass wir gern als Veranstaltungsgäste gesehen waren. Klaus Plückebaum war ein äußerst liebenswürdiger Mensch, den man nur gern haben konnte. Die Erinnerung an seine gewinnende Art wird in Zukunft mit dem Buchladen verbunden sein.

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  3. Lorenz

    Lieber Klaus Plückebaum,
    wie um Himmels Willen konntest Du aus Deiner Umlaufbahn geworfen werden? Mir schnürte es den Hals zu, als ich Dein freundliches Bild in der Zeitung sah und die nicht-wahr-haben-wollende Nachricht dazu.
    Es wird jetzt geschrieben, Du seist auch großzügig gewesen. Ja, das warst Du. Du und Deine Frau, Ihr habt gerne zu Euch ins Haus eingeladen, empfangen, bewirtet, unterhalten und Neugier mit heim gegeben. Deine Atmosphäre hat viele glücklich gemacht.
    Viele Erlebnisse, die mit Dir verbunden bleiben. Ich muss schmunzeln. Ich sehe heute noch Dein Gesicht vor Augen, als sich einst zwei Bremer Literaten unter Deinem Dach fast ‘an die Wäsche gegangen’ wären. Und Du mit zwei Flaschen Wein – eine für jeden – in der Hand und … baff! Ein Beispiel deiner Contenance als Bremer Büchervater. Ach, was war es für eine tolle Zeit mit Dir.
    Dein heller Stern wird dem Literatur-Orbit in Bremen überaus fehlen.
    Da wird mancher erstmal im Dunkeln tappen.
    Trotzdem. Wir können jetzt nichts daran ändern.
    Unsere Zuneigung bleibt Deinem Haus erhalten.
    Und sein Dach wird hoffentlich noch für viele das Dach bleiben, welches es immer war.
    Klaus Plückebaum, ruhe im wohlverdienten Frieden.
    Lorenz P.T., Bremen

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