Joachim Meyerhoff: „Wann wird es endlich wieder so wie es nie war“ [5:48]

Es ist eine ungewöhnliche Familie, in der Joachim Meyerhoffs Ich-Erzähler aufwächst. Der Vater leitet eine große Kinder- und Jugendpsychiatrie – und lebt mit Frau und drei Söhnen, um die er sich kaum kümmert, auf dem Gelände des Landeskrankenhauses. Die Mutter stemmt das Familienleben und ist unzufrieden mit dieser Rolle. Die beiden älteren Brüder sind mit sich selbst beschäftigt. Was bleibt dem Jungen? Die Patienten Ludwig und Margret und Ferdinand, die ihn einfach lieben und in denen er sich spiegelt. In seinem zweiten Roman erzählt Joachim Meyerhoff von dieser Familie, die seiner eigenen gleicht, und von dem ungewöhnlichen Ort, an dem sie lebt  – liebevoll und mit einem starken Sinn fürs Komische. Und dabei reflektiert er wie nebenher Themen wie Erinnern und Erfinden – oder Vergangenheit und Zukunft. Katrin Krämer stellt das Buch vor.

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9. März 2013 | Nordwestradio

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