Gesa Olkusz erhält das Prager Literaturstipendium

Das virtuelle Literaturhaus Bremen, das Literaturfestival globale° und das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren haben gestern Abend nach der Juryentscheidung in Prag das „Prager Literaturstipendium“ vergeben. Diesjährige Preisträgerin ist die in Bremerhaven geborene Schriftstellerin Gesa Olkusz.
Die Jury war besonders von der unüblichen Art beeindruckt, mit der Gesa Olkusz die Wirklichkeit mit der Phantasie und mysteriösen Szenen in ihrem Debütroman „Legenden“ vermischt. Ein ähnlicher Stil, in dem die Schriftstellerin in ihre tatsächlichen Erinnerungen ihre Imaginationen einbaut, findet sich auch im eingereichten Bewerbungstext.
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Ab dem 1. September wird die Preisträgerin einen Monat lang via Netz-Tagebuch über ihren Aufenthalt aus der tschechischen Hauptstadt berichten. Gesa Olkusz arbeitet derzeit an ihrem zweiten Roman. Der Aufenthalt in Prag wird ihr die Gelegenheit bieten, sich ihrer Arbeit völlig zu widmen. Am 18. September wird die Autorin im Rahmen des Festivals Prager Festivals „Literatur im Park“ auftreten.

Die „Prager Literaturstipendium“ ist mit 1.000 Euro dotiert. Neben dem Preisgeld erhält die Preisträgerin einen vierwöchigen Aufenthalt in einer Wohnung in der Altstadt von Prag im September 2016.


Gesa Olkusz (Foto: Frederike Nass), geboren 1980 in Bremerhaven, absolvierte ein Studium der Philosophie und der Interkulturellen Fachkommunikation an der Universiteit van Amsterdam und der Freien Universität sowie der Humboldt Universität Berlin. Gesa Olkusz lebt und schreibt in Berlin. Ihr erster Roman Legenden ist 2015 im Residenz Verlag erschienen.

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Bisherige Preisträger waren Rena Dumont (2015), Akos Doma (2014), Volker Harry Altwasser (2012), Christiane Neudecker (2011) und Susanne Berkenheger (2010).

Das „Prager Literaturstipendium 2.0“ wird realisiert vom virtuellen Literaturhaus Bremen, dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, dem Literaturfestival globale° und dem Verein Porta Bohemica.

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