Flüchtlings-Geschichten – Gespräch mit Jenny Erpenbeck [18:32]

Täglich wagen Hunderte Menschen die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer nach Europa. Und wenn ihnen der Weg an den Sehnsuchtsort gelingt, dann sind sie längst noch nicht am Ziel. Von Oktober 2012 bis April 2014 lebten Flüchtlinge in einem Zeltlager auf dem Oranienburger Platz in Berlin. Darüber hat die Berliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck ein Buch geschrieben: „Gehen, ging, gegangen“. Zurecht steht es auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Jetzt, wo sich rechtsradikale Angriffe auf Asylantenunterkünfte häufen und Todesängste geschürt werden, erscheint das Buch, das aktueller nicht sein könnte. Ein Buch voller bewegender Flüchtlingsgeschichten und zugleich ein Gegenentwurf, ein Lehrstück über die Welt, wie sie sein könnte. Elke Schlinsog hat mit Jenny Erpenbeck darüber gesprochen.

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6. September 2015 | Nordwestradio

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