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„Rue des voleurs | Straße der Diebe“

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(Foto: CC-BY-SA Georges Seguin/ Wikimedia)

Zweisprachige Lesung und Gespräch mit Mathias Énard.

Mit »Rue des voleurs« (2012) legt Mathias Énard als vielfach ausgezeichneter Vertreter der französischen Gegenwartsliteratur einen Roman an der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident vor. In geradezu atemlosem Rhythmus folgt man dem jungen Marokkaner Lakhdar von Tanger über Algeciras nach Barcelona, geradewegs in die Carrer Robadors, „die Straße der Diebe, Nutten und Junkies“. Getrieben von der Suche nach einem Ort, an dem er verweilen kann, hat Lakhdar nur eins im Kopf: „zu sündigen und zu beten, wann ihm danach ist, kurz: frei zu sein“. Der Roman spricht aus der jüngsten Gegenwart: Der Arabische Frühling und die Protestbewegungen in Spanien bilden das politische Becken, in dem sich die Hauptfigur bewegt.

Mathias Énard, geboren 1972, studierte die arabische und persische Sprache und lebt nach längeren Aufenthalten im Nahen Osten seit 2010 in Barcelona. 2013 erhielt er den Prix littéraire de la Porte Dorée und ist derzeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Begrüßung und Moderation: Dr. Nadège Le Lan (Institut français)

Übersetzung: Andrea Kirchhartz

Büchertisch: Buchhandlung Geist

Eine Veranstaltung des Institut français in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 23.01.2014
19:00

Ort
Institut français

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