Im Wok gerührt und in die Pfanne gehauen.

Essen und Trinken in chinesischen Romanen und ihren deutschen Übersetzungen

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Grafik: Anette Naumann

Wie viel geht bei der Übersetzung vom Chinesischen ins Deutsche verloren? Darf der Übersetzer in den Text eingreifen, um dem Leser die oftmals fremde (Essens-) Kultur verständlicher zu machen? Eingeladen vom Konfuzius-Institut Bremen beantwortet Professor Kautz diese und weitere Fragen, die sich besonders auf Übersetzungen rund um das Thema Essen beziehen.

Zur Person:
Prof. Dr. Ulrich Kautz schloss 1961 sein Studium als Diplomübersetzer und Diplomdolmetscher an der Universität Leipzig ab. Anschließend lebte und arbeitete er viele Jahre in China. Als Dolmetscher und Übersetzer war er unter anderem an der Botschaft und der Handelsvertretung der DDR in Peking tätig. 1980 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitete am Goethe-Institut und ist heute einer der bedeutendsten deutschsprachigen Übersetzer zeitgenössischer chinesischer Belletristik. Er hat zahlreiche Fachpublikationen zu Fragen des Übersetzens veröffentlicht, vor allem aber viele Werke der chinesischen Literatur ins Deutsche übertragen, u.a. den Bestseller «Der Gourmet» von Lu Wenfu und Romane von Yan Lianke, Yu Hua und Wang Shuo. Seine Übersetzungen chinesischer Gegenwartsliteratur leisten einen großen Beitrag für den deutsch-chinesischen Kulturaustausch. Im August 2007 wurde er vom chinesischen Kulturministerium für besondere Verdienste um das chinesische Buch im Ausland mit einem Preis geehrt.

Der Cicero veröffentlichte ein Interview mit Ulrich Kautz über die Schwierigkeiten der chinesischen Sprache und die Besonderheiten chinesischer Literatur.


Vortrag mit Prof. Ulrich Kautz, Übersetzer chinesischer Literatur

In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Bremen

Eintritt:  5 €

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 23.02.2017
19:30

Ort
Buchhandlung Storm

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