Ilma Rakusa bei der globale°

„Einsamkeit mit rollendem ‚r'“ und „Impressum langsames Licht“

logoglobaleIlma Rakusa, geboren 1946 als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Sie lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin, Publizistin („NZZ“, „Die Zeit“) und Universitätslehrbeauftragte in Zürich. Nicht zuletzt mit ihren zahlreichen Übersetzungen aus dem Russischen (Zwetajewa, Remisow), Französischen (Duras), Serbokroatischen (Kiš) und Ungarischen (Kertész, Nádas) trägt sie zur Vermittlung osteuropäischer Literaturen bei. Rakusa wurde uunter anderem mit dem Petrarca-Übersetzerpreis (1991), dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1998), dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), dem Vilenica-Preis für europäische Literatur (2005), dem Schweizer Buchpreis (2009) und dem Manès-Sperber-Preis (2015) ausgezeichnet.

9783854209492„Impressum: Langsames Licht“ ist ein in mehrere Abteilungen gegliederter Band mit rund 90 kürzeren und längeren, z.T. auch mehrteiligen Gedichten, die die Themen und poetischen Verfahren ihres gesamten Werks exemplarisch vorführen.

„Einsamkeit mit rollendem ‚r'“ Im Zentrum der vierzehn Erzählungen stehen Begegnungen mit Menschen und Orten, vorübergehende Aufhebungen der Einsamkeit, in Zürich und Graz, am Mont Ventoux und im slowenischen Karst. Es sind Menschen mit sehr gegenwärtigen Biografien, freiwillig und unfreiwillig Reisende, in vielerlei Hinsicht Entwurzelte, Suchende mit rätselhaften, oft dramatischen Schicksalen, denen sich Ilma Rakusa mit großer Diskretion nähert.


Theater Bremen, Kleines Haus, Foyer

Moderation: Silke Behl

EINTRITT – Karten sind an der Abendkasse der Veranstaltung erhältlich.

Im Rahmen der globale°, in Kooperation mit dem Theater Bremen.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 13.11.2016
19:30

Ort
Theater Bremen

Kategorie(n)