Hinauf ins Licht! Mit dem Dichter Dante ins Paradies!

„Die Hölle ist kein Ort, sondern ein Zustand des Gemüts“

In einem der bedeutendsten Werke der Weltliteratur, in der „Göttlichen Komödie“, macht sich der Dichter Dante Alighieri Anfang des 14. Jahrhunderts auf, das Schreckensreich der Hölle zu erkunden. Einerseits ist er noch ganz Kind des Mittelalters und versucht, all das Furchtbare da unten als notwendig im Sinne des göttlichen Plans zu verstehen. Andererseits lässt er schon die ersten Strahlen der Frührenaissance aufleuchten.


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Monika Beisner 2001

Mit seinen Höllenvisionen im ersten Teil hat Dante Alighieri packende  Bilder  von Menschen gezeichnet, die sich in ihre eigenen Finsternisse verrannt haben.

Nachdem sich der Dichter aus der Düsternis des Infernos losgerissen hat, begleiten wir ihn bei seinem erlebnisreichen Aufstieg auf den steilen Läuterungsberg.  Hier begegnen wir den Kräften, die den Menschen aktivieren können, wenn er sich ändern und an sich arbeiten will.

Und schließlich nimmt Dante uns mit auf seinem beglückenden Höhenflug über die Planetenbahnen und Galaxienhaufen hinaus ins himmlische Paradies. Selbst der Atheist, der sich den Kosmos nur diesseitig vorstellt, wird dabei eine Menge zu sehen und hören bekommen, was ihn nachdenklich werden lassen kann.


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Monika Beisner 2001

Dr. Ekkehard Kloehn, Publizist, pensionierter Studienleiter und leidenschaftlicher Danteleser,  demonstriert in seinem Vortrag durch Rezitation wichtiger Textstellen, durch eindrucksvolle Bildpräsentationen und verständliche Interpretationen die ganze Lebendigkeit des mittelalterlichen Werkes.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen e.V.

Eintritt: EUR 7,-/6,- erm.

 

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 24.11.2016
19:00

Ort
Villa Ichon

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