globale°: Lesung und Gespräch mit Dragan Velikić

Jeder muss doch irgendwo sein

Zum Buch: Niemand hat sein Leben akribischer memoriert als seine Mutter. Als sie stirbt, tritt der Sohn ihre Erbschaft als Archivar der Erinnerung an, folgt der Flut der Bilder, die in ihm aufsteigt. Erinnern, das ist bei Dragan Velikić immer an Orte geknüpft, die die Landkarte eines Lebens ergeben. Er ist wieder der Junge, frisch von Belgrad nach Pula gezogen, erkundet die duftenden Innenhöfe, trifft den alten Uhrmacher Maleša, der einst Titos Uhren repariert hat und alle Geschichten kennt – immer begleitet von der rigiden Weltdeutung der Mutter, von der er sich mit jedem Schritt mehr befreit. (Hanser Berlin 2017)

Dragan Velikić, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Belgrad. Seine Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Roman „Bonavia“ (2014). Für „Jeder muss doch irgendwo sein“ erhielt er zum zweiten Mal den NIN Preis, die höchste literarische Auszeichnung Serbiens.


Moderation: Christoph Sodemann
Lesung im Foyer

Eintritt!

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 12.11.2017
17:00

Ort
Theater Bremen

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