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Fariba Vafi: Der Traum von Tibet

Fariba Vafi wurde 2017 für ihr Werk Tarlan mit dem LIBeraturpreis ausgezeichnet. Die erfolgreiche Autorin hat nun ein neues Buch vorgelegt: Der Traum von Tibet. Wieder thematisiert Fariba Vafi den Wunsch nach Freiheit – den Traum nach Selbstbestimmung.

Die junge Scholeh erzählt ihrer Halbschwester Schiwa und deren Mann Djawid von ihrem Liebeskummer und bittet die beiden verzweifelt um Hilfe. Sie will ihren Angebeteten zurückerobern. Während ihrer Besuche bei Schiwa lenken ihre Beobachtungen vor Ort sie mitunter vom eigenen Schicksal ab, denn offenbar schleppen auch Menschen in ihrem Umfeld Lasten mit sich herum, die nicht zwingend durch Liebeskummer bedingt sind. So ergeben sich zahllose Fragen: Ist Schiwa mit ihrem Mann glücklich? Hat Djawid sich in seinem Alltag mit Frau und zwei Kindern nur eingerichtet, weil ihm das Geld fehlt, größere Träume in die Tat umzusetzen? Wird Sadegh, der frisch aus der Haft entlassene politische Gefangene und langjährige Freund der Familie, seinen Plan wahrmachen und ins Ausland ziehen, weil er im eigenen Land nun endgültig keine Zukunft mehr sieht? Welche Rolle spielt der so schweigsame Mann, mit dem Schiwa durch Teherans Straßen fährt und über zwischenmenschliche Beziehungen philosophiert? Ist Forough, Djawids Stiefmutter, glücklich, nachdem sie sich von Djawids Vater getrennt hat?


Fariba Vafi stammt aus Tabriz, Iran, lebt zurzeit aber in Teheran. Sie zählt zu den beliebtesten zeitgenössischen Autorinnen des Irans.  Sie wurde dort bereits mit dem Huschang-Golschiri- und dem Yalda-Preis ausgezeichnet.

>> Leseprobe aus „Der Traum von Tibet“

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 18.09.2018
19:00

Ort
Villa Sponte

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