„Europa, Deutschland, Bremen, oder: Wenn Fremdheit sich in Menschenfeindlichkeit verkehrt“

Zick 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Zick.

In seinem Vortrag präsentiert Prof. Dr. Andreas Zick Beobachtungen aus Studien zu Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierungen mit einem besonderen Blick auf Bremen. Seit mehr als 10 Jahren beobachtet das Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung menschenfeindliche Mentalitäten, ihre Ursachen und Folgen für die Gesellschaft und ihre Mitglieder. Die Veranstaltung diskutiert den deutsch-europäischen Zustand und sie wird einen besonderen Blick auf die Menschenfeindlichkeit in Bremen richten. Gefragt wird, wie es dazu kommen kann, dass wir anfällig werden, die Anderen, Fremde, aber auch jene, die uns nicht fremd, aber schwach vorkommen, abwerten. Berichtet werden zentrale Ergebnisse aus Studien, die Anlass geben, an der Toleranz der Gesellschaft zu zweifeln.

Prof. Andreas Zick ist Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Neben zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema engagiert er sich in Kampagnen gegen Menschenfeindlichkeit und ist u.a. Mitglied im Beirat Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Begrüßung: Erwin Miedtke (Stadtbibliothek Bremen)

Büchertisch: Buchhandlung Leuwer

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Bremen in Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung.

Eintritt: 6€, erm. 4€

Der Vortrag wird im Wall-Saal gehalten.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 24.01.2014
19:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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