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Eine Stadt im Krieg – Bremen 1914-1918

Eine-Stadt-im-Krieg4_1Szenische Lesung aus der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“.

Kooperation der Universität Bremen/Fachbereich Geschichtswissenschaft und der bremer shakespeare company.

Die 6. Inszenierung der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ setzt sich mit der Wirkung des Krieges auf das Leben in der Gesellschaft in Bremen auseinander.
Wie schreibt sich der Krieg in das alltägliche Leben der Stadt ein? Welche Hoffnungen, Erwartungen, Ängste verbinden die Menschen mit dem Krieg? Wie verändert sich ihr Handeln durch den Krieg? Wie gestalten, erleben und erleiden sie die „Heimatfront“? Wie verändern sich die Beziehungen zwischen Männern und Frauen durch die Trennung, durch die Erfahrungen an Front und „Heimatfront“? Was bedeutet die Feminisierung der Stadt? Die Lesung lädt die Zuschauer zu einer Zeitreise ein. Orte, Personen und Ereignisse, Entwicklungen und Konflikte von vor hundert Jahren werden sichtbar und durch überlieferte Dokumente zum Sprechen gebracht: Die Nagelung des eisernen Roland neben dem Neuen Rathaus, das Sammeln von „Liebesgaben“ für die Soldaten oder der Schützengraben mit Offiziersstand „Zum Stillen Frieden“ auf dem Stadtwerder sind Beispiele für die Mobilisierung der „Heimatfront“. Die „Volksgemeinschaft“ auf der Bühne und der Bremer Theaterskandal im September 1914, das Kriegsgefangenenlager im Hafen und die Reaktionen der Bevölkerung auf die „feindlichen Soldaten“, die Tagebuchblätter eines Dompredigers, die Proteste vor der Lebensmittelkommission, die Briefe zwischen Anna und Robert Pöhland und vieles mehr zeigen, wie der Krieg in der Stadt allgegenwärtig ist und alle Bereiche des Lebens in Bremen durchdringt.

Mit: Christian Bergmann, Peter Lüchinger, Theresa Rose, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

Eintritt: 12€ / 6€ erm.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 18.02.2014
19:30

Ort
Theater am Leibnizplatz

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