»Der lange Schatten der Täter – Nachkommen stellen sich ihrer NS-Geschichte«

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Lesung mit Alexandra Senfft

Das Schweigen der Täter, unbearbeitete NS-Verbrechen und Traumatisierungen durch den Zweiten Weltkrieg wirken kaum bemerkt bis heute nach. Still prägen sie als »vererbtes« Leid das Leben vieler Menschen, beschädigen Biografien und Beziehungen, beeinflussen die Politik. Eingebettet in die aktuelle Forschung erzählt Alexandra Senffts Reise durch das Erinnern, wie das Schweigen zur Last wird.

Ihr Buch stellt unbequeme Fragen gegen das Verdrängen: Weshalb wurden Täter in Opfer verkehrt, welche Rollen spielen Schuld und Scham – und gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Sensibel und klug zeigt dieses Buch den Nachkommen der Kriegsgeneration Wege, sich auf heilsame Weise mit ihrem Erbe auseinanderzusetzen – und macht das Erinnern zum Auftrag in der Gegenwart für die Zukunft.


Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtbibliothek Bremen, Landeszentrale für politische Bildung und „Erinnern für die Zukunft“ e.V.. Im Rahmen des „27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“

Die Veranstaltung findet in der Krimi-Bibliothek statt.

Eintritt frei

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 02.03.2017
19:30

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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