Mathias Énard – Ein Buchpiloten-Spezial [24:50]

Mathias Énard ist Träger des Preises für europäische Verständigung der Leipziger Buchmesse 2017. Er erhielt ihn für seinen Roman „Kompass“. Thema des Buches ist die enge Verbindung zwischen Orient und Okzident. Ein Versuch der Verständigung in einer Zeit, in der die Konflikte der Kulturen das Gemeinsame so deutlich überlagern. Die politische Verfasstheit Europas. Die traditionellen Verbindungen zum Orient. Die Träume und Traumata einer gemeinsamen Geschichte. Und das Auseinanderfallen in der Gegenwart. Das alles beschäftigt Énard in seinen Büchern ebenso wie in seinem Privatleben.  Wer ist der Mann, der mit einem Buch über die engen Verbindungen zwischen Orient und Okzident so viel Aufmerksamkeit erregt hat? Der für seinen Roman „Kompass“ erst die höchste Auszeichnung in Frankreich erhielt, den Prix Goncourt, und dann in Leipzig den Preis für Europäische Verständigung. Auf jeden Fall einer, der zuhause ist in der Welt. Énard kennt den Orient wie kaum ein anderer. Er hat in Syrien gelebt, im Libanon und eine Weile sogar im Iran. Heute wohnt er in Barcelona. In jenem schillernden Kosmos, in dem sich Faszination und Ablehnung zwischen Orient und Okzident auf Schritt und Tritt begegnen. Silke Behl mit einem Spezial über Mathias Énard.

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26. März 2017 – Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio

Literarische Debüts auf der Leipziger Buchmesse [7:19]

Literarische Debüts haben bei Literaturkritikern gerade Hochkonjunktur. Jeder will einen begnadeten Schriftsteller entdecken und auch die Verlage haben natürlich die gleichen Wünsche. Esther Willbrandt wird für das Nordwestradio über die diesjährige Leipziger Buchmesse berichten, die am 23. März 2017 beginnt. Sie hat schon mal vorab Debuts drei vielversprechenden Autoren unter die Lupe genommen: Alina Herbig mit „Niemand ist bei den Kälbern“, Flurin Jecker mit „Lanz“ und Juliana Kálnay mit der „Kurzen Chronik des allmählichen Verschwindens“. Esther Willbrandt im Gespräch mit Inken Steen.

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19. März 2017 – Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio

Evangelio – Feridun Zaimoglus Luther-Roman [7:29]

Wenn Feridun Zaimoglu sich einen Stoff aussucht, dann taucht er, je nachdem was für eine Geschichte er im Visier hat, zunächst einmal ab in fremde Sprachwelten. Er hat uns mit „Kanak Sprak“ das deutsch-türkische Idiom der Straße nahe gebracht oder mit „Ruß“ den Ruhrpott-Slang.

Das alles waren allerdings relativ vertraute Atmosphären. Für den Roman „Evangelio“, der eben erschienen ist, war das nicht ganz so einfach. Ein Luther-Roman, das hieß zurück in die frühe Neuzeit und in ein beinahe noch mittelalterliches Weltbild einzutauchen. Wie sich Feridun Zaimoglu dem Phänomen Luther genähert hat, darüber hat Silke Behl mit ihm gesprochen.

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12. März 2017 – Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio

 

Nora Bossongs Iran-Reportagen – 4. Teil: Weltliche Paradiese [5:52]

Die Schriftstellerin Nora Bossong stammt aus Bremen, wohnt in Berlin, ist aber in der ganzen Welt zuhause. Von ihrer letzten Reise in den Iran brachte sie viele Eindrücke mit zurück, die sie für die Buchpiloten in einer Reportage-Reihe zusammenfasst hat. Heute schildert sie ihre Beobachtungen bei einem Spaziergang in der Metropole Teheran – eine Millionenstadt zwischen Märtyrerkult und Shoppingwahn.

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26. Februar 2017- Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio

34. Literarische Wochen Bremerhaven [4:46]

Am 20. Februar startete in Bremerhaven die Literarischen Wochen. Über drei Wochen werden prominente Autoren und Autorinnen aus ihren Werken lesen. Los ging es mit einer Peter-Rühmkorf-Performance. Ein Beitrag von Marion Cotta.

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20. Februar 2017 – Sendereihe:Nordwestradio

Elefant – Gespräch mit Martin Suter [10:33]

Inken Steen im Gespräch mit dem Schweizer Schriftsteller Martin Suter über seinen neuen Roman „Elefant“. Auf dem Titelbild von Martin Suters Roman prangt ein kleiner rosaroter Elefant. Und er heißt auch „Elefant“ und handelt von einem Elefanten, der einer ganz besonderen Spezies angehört, denn er ist ein genetisches Kunstprodukt. Der kleine Elefant ist ein Wesen, das die Menschen verzaubert und in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdach­losen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

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12. Februar 2017 – Sendereihe:Buchpiloten | Nordwestradio