Eurovision Slam Contest

Am 25. November präsentiert das Slammer Filet in der Schaulust eine Slam-Spezialausgabe rund um das Thema Europa: Was ist bloß los mit Europa? Was für die einen unwiderstehlich ist, finden die anderen zum Abgewöhnen und malen Untergangsszenarien an die Wände der alten Welt. Bremens erster „Eurovision Slam Contest“ fragt nach Visionen für Europa, fernab vom Kitsch des Fast-Namensvetters. Ob Liebesgedicht oder Bashing, ob Harmonie oder Kakophonie, ob Reisebericht über die absurdesten Interrail-Erfahrungen oder Anklage gegen Frontex: Wir wollen wissen, wie Europa in der Slamszene klingt!

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Hilfe, das Pubertier ist zurück!

Mit dem dritten Teil der Pubertier-Saga, „Und ewig schläft das Pubertier“, ist Jan Weiler am 28.11. im Kulturzentrum Schlachthof zu Gast.

>> Zum Buch: Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen.

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Lizzie Doron: Sweet Occupation

Lizzie Doron liest am am 26. November um 11:00 Uhr im Theater Bremen und am 29. November um 19:00 Uhr im Pferdestall Bremerhaven aus ihrem neuen Roman „Sweet Occupation“.

„Die Tragödie des Anderen zu verstehen, ist die Voraussetzung, um einander keine weiteren Tragödien zuzufügen“, sagt die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron. Als Tochter einer Holocaustüberlebenden hat Lizzie Doron gegen das Schweigen ihrer Elterngeneration angeschrieben. Danach wurde der israelisch-palästinensische Konflikt ihr großes Thema.

Zum Inhalt ihres aktuellen Buches: Fünf Männer in der Mitte ihres Lebens: Die verurteilten ehemaligen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die Israelis Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder freikamen, die „Friedenskämpfer-Bewegung“ gründeten, entschlossen, ihrem Leben eine entschieden andere Richtung zu geben. Muhammad nahm Kontakt zu Lizzie Doron auf, und so traf sie diese Männer: Feinde, Widersacher. Palästinenser, die die Juden töten wollten, und Israelis, die sich geweigert hatten, ihr Land zu verteidigen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen.

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Portrait Robert Menasse – Träger des Deutschen Buchpreises 2017 [38:35]

Er hat die abstrakte Europa-Idee zum spannenden Lese-Erlebnis gemacht. Für seinen Roman „Die Hauptstadt“ wurde der österreichische Schriftsteller Robert Menasse in diesem Herbst mit dem Deutschen Buchpreis 2017 ausgezeichnet. Vielen gilt er nun als eine Art Hoffnungsträger der Pro-Europa-Bewegung. Ein Potrait von Christine Gorny.

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20. November 2017 – Sendereihe: Zwei nach Eins | Bremen Zwei