Buch-Tipp: Ilija Trojanow

Über den Strom der Flüchtlinge nach Europa und seine Ursachen ist viel geschrieben worden. Jetzt hat auch der Schriftsteller Ilija Trojanow ein Buch vorgelegt: „Nach der Flucht“ heißt es. Darin beschreibt er, was es heißt, ein Exilant und Fremder zu sein.

»Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.«

Ilija Trojanow ist als Kind zusammen mit seiner Familie aus Bulgarien geflohen, eine Erfahrung, die ihn bis heute nicht mehr los lässt. Poetisch und klug reflektierend erzählt Ilija Trojanow von seinen eigenen Prägungen als lebenslang Geflüchteter. Von der Einsamkeit, die das Anderssein für den Flüchtling tagtäglich bedeutet.
Holger Heimann hat das Buch gelesen. Eine Buchbesprechung gibt es dazu in unserem Audioarchiv. Der aktuelle Band ist im S.Fischer Verlag erschienen.

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