Bremer Netzresidenz wird 2011 nicht vergeben

Die „Bremer Netzresidenz“ des virtuellen Literaturhauses Bremen wird dieses Jahr nicht vergeben. Das entschied eine Literaturexperten-Jury unter Vorsitz von Dr. Silke Behl, die gestern Abend für ihre Beratungen in Bremen zusammen gekommen war. „Der Preis wird vergeben für innovative Ansätze, die das Internet nutzbar machen für die Förderung, Verbreitung und Produktion von Literatur. Die Einbeziehung jüngerer Lesergruppen ist Bestandteil der Projektidee. In diesem Jahr konnte keiner der eingereichten Projektvorschläge die Jurymitglieder überzeugen“, so Dr. Silke Behl. Insgesamt hatten sich 52 Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum um den Preis beworben.

Die „Bremer Netzresidenz“ wurde seit 2006 durch die Bernd und Eva Hockemeyer Stiftung und die Stiftung kunst:raum sylt quelle realisiert. Bisherige Preisträger waren: Tim Schomacker (2006), Norbert Hummelt und Benjamin Lauterbach (2007), Finn-Ole Heinrich (2008), Susanne Berkenheger (2009) und Großraumdichten (2010).

Die Jury 2011: Dr. Silke Behl (Literaturhaus Bremen), Thomas Böhm (Literaturkritiker, Berlin), Monika Eden (literaturbüro oldenburg), Großraumdichten (Bremer Netzresidenz 2010), Indra Wussow (kunst:raum sylt quelle), Inge Zenker-Baltes (Literaturkritikerin, Berlin).

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