Bremer Netzresidenz 2010 für „großraumdichten“

band im schrank (3)

„Großraumdichten“ – das sind die Poetry Slammer Pauline Füg und Tobias Heyel, die seit 2007 gemeinsam mit Komponist Ludwig Berger erfolgreich die deutschsprachigen Slam-Bühnen und Literaturfestivals bereisen. Möchte man das Trio „großraumdichten“ mit einem Wort beschreiben, so wäre das am ehesten „Elektropoesie“. Das heißt: gesprochene Texte aus eigener Feder, die von elektronischer Musik begleitet werden. Dabei stehen Sprache und Musik gleichberechtigt nebeneinander und ergänzen sich gegenseitig.

Pauline Füg, Tobias Heyel und Ludwig Berger werden während ihrer dreimonatigen Netzresidenz im Literaturhaus Bremen mit den Usern gemeinsam an der Entstehung eines „großraumdichten“-tracks arbeiten. Über einen Blog können Beats ausgewählt und eigene Texte komponiert werden. Die Gewinner dürfen dann bei einem Auftritt mit „großraumdichten“ in Bremen ihren Text präsentieren.

Die Jury lobte das Projektvorhaben von großraumdichten, da den drei Performern gekonnt die Verbindung von Spoken Word Literatur und elektronischer Musik gelingt. Mit ihrem geplanten Onlineprojekt machen sie den künstlerischen Entstehungsprozess transparent, laden zur kreativen Teilnahme im Netz ein und heben das virtuell erschaffene Kunstprojekt am Ende auf die ganz reale Bühne.

grossraumdichten

Pauline Füg, geb. 1983,  und Tobias Heyel geb. 1978 qualifizierten sich für die Poetry Slam-Meisterschaften des deutschsprachigen Raumes 2005 bis 2010. Verstärkung bekamen die Spoken Word-Poeten 2007 vom Komponisten und Elektro-Klangbastler Ludwig Berger, geb. 1986. Im Jahr 2009 erschien beim Sprechstation Verlag das Debut-Album „an grauzonen vorbei“.

>> Mehr zu den Preisträgern:
www.grossraumdichten.de oder www.myspace.com/grossraumdichten

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