Richard Staab

Foto: privat

Richard Staab wurde 1953 in München geboren. Er studierte dort an der Ludwig-Maximilians-Universität Literatur-, Politik- und Geschichtswissenschaften. Später war er vor allem in der akademischen Studienberatung tätig. Im Jahre 2004 erschien sein Gedichtband „Perfekte Welt – Lyrik: prosaisch“. Danach einige Veröffentlichungen in Anthologien. Im Jahre 2014 erschien „Gemischtes Herrendoppel von A bis Z – eine literarische Spielwiese“, in dem Staab und Rudolph Bauer je 26 individuelle, zusammen also 52 literarische Miniaturen zu gemeinsam festgelegten Doppelbegriffen von A bis Z erstellten. Staab lebt und arbeitet als Autor zurzeit in Bremen und Unterammergau (Oberbayern).

http://richardstaab.de/


Bücher

Gemischtes Herrendoppel von A bis Z – eine literarische Spielwiese

von Rudolph Bauer und Richard Staab, 2014
Sujet Verlag, ISBN: 978 -3-944201-35-1
99 Seiten, €12,80

Das gemischte Herrendoppel besteht aus zwei Bremer Autoren mit bajuwarischem ‚Migrationshintergrund’, die sich in Lyrik und Prosa auf einer literarischen Spielwiese austoben. Die Spielregeln dabei: Texte zu Doppelbegriffen verfassen und diese alphabetisch und im Reißverschlussverfahren aufreihen. Auf diese Weise entsteht ein Potpourri von literarischen Kabinettstücken, bei dem die Vielfalt ihrer Einfälle, der Witz ihrer Bearbeitungsweise und das Artistische ihres poetisch-schriftstellerischen Könnens unter Beweis gestellt wird.

Die Leserinnen und Leser erwartet eine ebenso vergnügliche wie reizvolle, manchmal auch aberwitzige und hintergründige Lektüre.

Perfekte Welt - Lyrik: prosaisch

Gedichtband, 2004
Isensee Verlag, ISBN: 978-3899951509
60 Seiten, €8,00

Perfekte Welt – ein schönes Ideal, verurteilt zum ewigen Scheitern? Oder die Vision einer Wirklichkeit, in der alles auf diesem Planeten bis ins Kleinste geplant und kontrolliert wird? Die in diesem Band versammelten Gedichte nehmen die Welt, wie sie ist. Diese Welt ist Anlass für Aufbegehren, Widerspruch, Trauer, Spott, in ihr lassen sich aber auch Schönheiten entdecken und genießen, gerade in den Kleinigkeiten – den oft unbeachteten, gering geachteten. Was ist schon Perfektion? Ob eher leise und zurückgenommen oder ironisch aufspießend – immer ist die Sprache dieser Gedichte offen, direkt, von der Absicht geleitet, verstanden zu werden, auch auf die Gefahr hin, anzuecken oder bisweilen geradezu „prosaisch“ anzumuten … Wer an Lyrik neben dem Rhythmus, dem Fluss ihrer Bilder und Klänge auch die intellektuelle Reibung zu schätzen weiß, wird in diesem Band fündig werden. Ihm wird sich stets wieder eine kleine, neue Welt erschließen.