Michael Lüders

Foto: Christoph Mukherjee

Zu Gast in Bremen bei der „Prime Time – Crime Time“ 2016

Michael Lüders, Jahrgang 1959, ist ein Wanderer zwischen den Welten. Der gebürtige Bremer hat in verschiedenen Ländern und Kulturen gelebt, studierte Orientalistik in Berlin und arabische Literatur in Damaskus. Seinen Weg als Erzähler fand er über den Journalismus. Nach Hörspielen, Sachbüchern und Dokumentarfilmen lässt er sich in seinen Romanen und Erzählungen von jenem anderen Blick leiten, den die Begegnung mit anderen Kulturen hervorbringt.


Bücher

Never Say Anything

Roman, 2016
C. H. Beck, ISBN: 978-3-406-68892-8
367 Seiten, €14,95

Die Journalistin Sophie Schelling hatte sich auf eine ganz normale Dienstreise eingestellt. Doch manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort: Sophie sieht etwas, das sie nie hätte sehen dürfen. Immer tiefer verstrickt sich Sophie in das Netz eines übermächtigen Gegners, bis aus ihrer Suche ein blutiger Kampf ums Überleben wird. Dieser Thriller ist eine höchst aktuelle Auseinandersetzung mit den Geheimdiensten und einer entfesselten Moral. Erzählt aus der Sicht einer mutigen Frau, die ihren Beruf als Journalistin ernster nimmt als ihr guttut.

Wer den Wind sät

Sachbuch, 2015
C. H. Beck, ISBN: 978-3-406-67749-6
175 Seiten, €14,95

Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. Sein neues Buch liest sich wie ein Polit-Thriller – nur leider beschreibt es die Realität. Eine Geschichte erscheint in unterschiedlichem Licht, je nachdem, wo man beginnt sie zu erzählen. Wer wissen will, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt, der greife zu diesem Schwarzbuch der westlichen Politik im Orient.

Blöder Hund

Roman, 2010
Droemer Knaur, ISBN: 978-3-426-40313-6
288 Seiten, €6,99

Carl, Architekt aus Worpswede, hat die Schnauze voll und will sich ins Jenseits befördern. Nach einem kläglichen ersten Versuch begibt er sich ins Teufelsmoor – und erlebt eine Überraschung. Direkt vor seinen Füßen landet ein Raumschiff vom Planeten Zorr. Ihm entsteigt Yrr, ein umtriebiger Außerirdischer, der jede Gestalt annehmen kann. Im Handumdrehen wird aus ihm Konrad, ein Pudel, der Carl nach Hause folgt und für große Konfusion sorgt. Yrr weiß, dass ihm nicht viel Zeit bleibt: Geplagt von unendlicher Langeweile wollen die Zorraner die Erde sprengen, um Platz zu schaffen für einen intergalaktischen Freizeitpark.