Mein Leben in Aspik

Vom 15.08.2018 in

Achtung: Hier werden Tabus nicht nur gebrochen, Perversionen nicht nur missbraucht! – Nein, hier werden Tabubruch und Perversion zur Erkundung von Wahrheit eingesetzt. Und das Schönste an dieser bitter grotesken fiktiven Biographie: Wir lachen. Wir lachen lauthals und sind über uns selbst erschrocken. Anders gesagt: aus den Mordplänen einer Großmutter an ihrem Mann, verpackt als Gutenachtgeschichten für den Enkel, erwachsen Jahre später folgenschwere Erkenntnisse, vor denen keine Wahrheit mehr sicher ist. Sind wir somit der Vergangenheit ausgeliefert? Ist es möglich, dass ihr dunkler Wahnsinn den hellen Irrsinn unserer Tage nährt? Mitnichten nur ein Familienroman, entwirft dieses Debüt ein seelisches Panorama unserer Zeit, das Existenzielles zur Sprache bringt und zugleich ein kostbares Rezept an die Hand liefert: Freiheit? Gar Entscheidungsfreiheit? – Dass wir nicht lachen!